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Kvelertak (NO)

Kverlertak band photo 2020

Kvelertak "Kvelertak"

 

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Mi. 11.03.2020 Einlass: 19:30 h Beginn: 20:00 h
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Man stelle sich Folgendes vor: Ein feuerköpfisches, aufwieglerisches Text-Kaleidoskop norwegischer Mythologie, okkulte Überlieferungen und „Satanic Space Vikings“, die so richtig zu einemSoundtrack aus Black Metal- und Punk-beeinflussten Rock `n Roll-Hymnen abgehen– klingt eigentlich nach der ausgeflippten Handlung einer fiktiven Kultserie,die spätnachts auf irgendeinem fiktiven TV-Kanal im Kabelfernsehen über dieBildschirme flimmert. Doch weit gefehlt! Tatsächlich ist hier die Rede vonKvelertaks drittem Studioalbum mit dem hübschen Titel „Nattesferd“!

 

Wenn es jemals so etwas wie einen rotenFaden gab, der sich bisher durch das Gesamtschaffen der skandinavischenMix-Metaller zog, dann ist es definitiv die künstlerische Unberechenbarkeit,mit der das stilistisch experimentierfreudige Sextett aus Stavanger seit seinerGründung im Jahre 2007 kompromisslos operiert. Schon auf ihrem Debütalbum habendie Meister des Unerwarteten – namentlich Frontmann Erlend Hjelvik, GitarristBjarte Lund Rolland, Gitarrist/ Pianist Vidar Landa, Gitarrist/ Vocalist MaciekOfstad, Bassist Marvin Nygaard und Drummer Kjetil Gjermundrød - das Fundament für ihren Status als eine der am härtesten abgefeierten Formationen im Heavy-Genre gelegt: Das RollingStone-Magazin würdigte Kvelertaks letztes Werk „Meir“ mit einem phantastischen2. Platz in seiner „20 Best Metal Albums of 2013“-Hotlist und lobte„Nattesferd“ schon im Vorfeld als eines der „25 Most Anticipated Metal Albums of 2016“. Euphorische Reaktionen, denen sich auch Pitchfork, Spin, The Quietus,Decibel oder BBC Music anschlossen, um nur einige zu nennen.  

 

Und auch in Sachen Edelmetall sieht es gut aus bei den Norwegern: Währendihrer heimatlichen Opening-Show für die Foo Fighters bekamen Kvelertak kürzlichvon niemand Geringerem, als Dave Grohl himself eine goldene Schallplatte fürihr 2011er Albumdebüt überreicht. Selbst Metallica zählen zu ihren prominentesten Fans und auch auf gemeinsamen Touren mit Größen von Slayer bisMastodon, und Gojira bis Anthrax konnte man sich während der letzten Jahre eine weltweite Fanbase aufbauen. Mit „Nattesferd“ macht die Sechsertruppe nun einen weiteren Riesenschritt nach vorne. „Die neue Platte haben wir erstmalig als ganze Band geschrieben“, blickt Gitarrist Bjarte auf das Making Of von„Nattesferd“ zurück. „Jeder hat seinen Teil beigetragen. Wir haben viel mehr als Einheit geschrieben, denn je zuvor.“

 

„Und wir haben viel mehr als sonst experimentiert“, ergänzt Sänger Erlend.„Auf den letzten beiden Alben war Bjarte hauptsächlich fürs Songwriting verantwortlich. Diesmal fühlte es sich so an, als wäre die ganze Band daran beteiligt. Es war eine bewusste Entscheidung, die wir eigentlich schon auf der letzten Platte umsetzen wollten, doch leider aus Zeitgründen nicht realisieren konnten. Die Schreibphase zu diesem Album war sehr entspannt und befreit. Alleshat sich ganz natürlich so ergeben, wie es zu hören ist. Zum aller ersten Malhaben wir uns wirklich darauf konzentriert, im Studio so zu klingen, wie aufd er Bühne. Also haben wir alles live aufgenommen. Wir wollen auch weiterhin unberechenbar bleiben.“

 

Nachdem die Band 2015 mit ihrem „Meir“-Album extensiv den Planeten betourte, verzogen sich Kvelertak sofort nach Ende ihrer Konzertreisen zuSongwriting-Sessions in ihren Proberaum. Anfang 2016 enterte man schließlich das Amper Tone Studio in Oslo, um sich mit Producer Nick Terry (The Libertines,Turbonegro) an die Arbeiten zu „Nattesferd“ zu machen – eine Sammlung derbisher explosivsten Metal-Granaten des Sextetts. Das Ganze natürlich standesgemäß auf feinstem, reinstem Norwegisch, wie man es von Kverlertak von je her gewohnt ist. „Wir haben die Basistracks aus Drums, Bass und dreiGitarren in einem Rutsch eingespielt“, fährt Bjarte fort. „Es war sehr befreiend.Wir haben drei Wochen lang aufgenommen; danach hat Nick den Kram in seinemStudio abgemixt.“

 

 Mit durchschlagendem Erfolg: Schon die erste Single „1985“ beginnt mit einem bombastischen, dickhosigen Breitwand-Arena-Riff, zu dem sich später Erlends unverwechselbare Vocals undein dramatischer Refrain gesellen. „Schon beim ersten Hören machte sich bei mirdieses 80er-Feeling breit“, erklärt der Frontmann. „Ich zeichne in dem Stückein ziemlich dystopisches Bild. Aus meiner Sicht war der Stand der Technik imJahr 1985 perfekt. Meinetwegen hätten wir auf diesem Level bleiben können. Da sist eigentlich alles!“ Das fiebrige „Ondskapens Galakse“ kommt dagegen mi tseinem seltsamen Intro, einer eindringlichen Bridge und einem einnehmen Chorus ziemlich H.P. Lovecraft-beeinflusst daher“, wie Erlend erzählt. „Der Textbeschäftigt sich damit, die alten Götter wieder zu erwecken, damit sie eineGalaxie des Bösen erschaffen können. Alte Mythologien, Literatur und Folklore sind dankbare Quellen für gute Texte. Das sind auch die Sachen, die mich interessieren, wenn ich versuche, Lyrics zu schreiben. Wahrscheinlich höre ich dabei viel zu viel Black Metal und Heavy Metal!“ Das Stück „Berserkr“ dagegen verbindet Punk- und Metal-Einflüsse mit den für Kvelertak-Verhältnisse krassesten Bad Ass-Lyrics ever. „Die Handlung spielt zu Zeiten der Wikinger,als die Kämpfer ziemlich high auf Psycho-Pilzen die Christen um die Ecke brachten“, so Erland weiter. Ein düsterer Pfad, der sich auch beim Albumtitel„Nattesferd“ fortsetzt, der sich mit „Nächtliche Reise“ übersetzen lässt – eine perfekte Umschreibung für die Grundstimmung des neuen Longplay-Spektakels der Herren Kvelertak.  

 

 „Der Titel fasst die Songs gut zusammen.Die ganze Platte ist eine Art Reise, die von sehr dunklen Texten geprägt ist.Alles greift sehr gut ineinander. Außerdem erinnert mich der Albumtitel an `FlyBy Night`- mein Lieblingsalbum von Rush!“. „Nattesferd“ ist Kvelertaks ganz persönliche Einladung zur Realitätsflucht, wie Erlend abschließt. „Es ist eineArt Erlösung. Ich hoffe, unser Publikum fühlt bei unseren Shows das gleiche. Genau deshalb tun wir, was wir tun.“

 


 

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